Heckleuchten versetzt

Im Moment kommen ich kaum weiter mit dem TRM. Abgesehen davon, dass das Wetter nicht besonders toll ist und es extrem früh dunkel wird, warte ich auch mal wieder auf Teile. Diesmal sind es die M8 Schlossschrauben, die ich bestellt habe. Irgendwie muss ich mal wieder ein Spezialmaß ausgesucht haben. Die Schlossschrauben will ich zum befestigen der Pritsche am Rahmen und zum befestigen der Stauboxen an der Pritsche verwenden.
Allerdings habe ich doch noch was gefunden, was ich im Regen unter der Pritsche, machen kann. Die Heckleuchten sollen so weit wie möglich am Rahmen nach hinten wandern. Dadurch, dass ich die Pritsche länger gebaut habe, als die original Pritsche, würde, bei der original Leuchten Position, die Pritsche mehr als 40cm über die Leuchten raus stehen.
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Anscheinend sind die 40cm die Grenze, die der TÜV noch akzeptiert. Um wider unter die 40cm zu kommen, habe ich die Leuchten am Rahmen nach hinten wandern lassen.

Dazu habe ich erst mal die Aufnahme modifiziert, die zum Verschrauben der Leuchtenhalterung dient. Ich bin nämlich der Meinung, dass zwei M12er Schrauben durchaus die Leuchten Tragen können.

Die Kabel sind zum Glück lang genug. Somit sind jetzt die Leuchten an den letzten 2 Rahmenschrauben befestigt.

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Die Bremsleitungen zerbröseln

Nachdem ich mal wieder auf Material warte, habe ich mir an den Bremsleitungen zu schaffen gemacht. Ich hatte ja hier schon Mal berichtet, dass die Stahlbremsleitungen bei meinem TRM 2000 nicht mehr die Besten sind. Deshalb tauschen ich nach und nach alle alten Bremsleitungen gegen Kunststoffleitungen aus.

Die alten Leitungen waren teilweise so marode, dass sie wie alter Kunststoff zerbröselt sind, als ich den Schraubenschlüssel ansetzte. Bei den wenigsten Leitungen konnte man das Leck, wie oben zu sehen, von außen erkennen. Teilweise hat der Rost die Leitungen auch völlig verstopft, wie es z.B. bei der Leitung für die Sperren der Fall war.

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Ich bilde mir ein, dass sich durch den Austausch der Leitungen nun auch die Bremse besser dosieren lässt, außerdem öffnet die Handbremse schneller.

 

Erste Schritte am Aufbau

Der Zwischenrahmen ist leider noch nicht fertig. Die Luftfilterverlegung macht leider mehr Probleme als erwartet. Die Abzweignippel für den Kompressor und die Motorentlüftung wollte ich eigentlich mit dem 3D Drucker herstellen. Jedoch habe ich einige Probleme mit Toleranzen und Material. PLA wird da wohl nicht so lange halten, deshalb wollte ich PA verwenden. Ich tüftle noch…

Zwischendurch habe ich dem TRM 2000 einen neuen Parkplatz gebaut. Es war mir dann doch etwas lästig, die Kiste in der Garageneinfahrt geparkt zu haben. Für den Parkplatz musste ein Stück  (Un-) Kräutergarten weichen.

Es ist etwas knapp, aber es passt und jetzt steht der TRM auch artgerechter.

Holz für den Kabinenboden habe ich auch besorgt. Vorerst nur für den Boden, weil ich testen will, wie die Verarbeitung kappt. Verwendet habe ich Birke Multiplexplatten in 9mm Stärke. Ich habe absichtlich keine Siebdruckplatten genommen um bei der Verklebung keine Probleme mit der Haftung zu bekommen. Mit den Platten will ich eine Art Sandwich mit 40mm XPS bauen. Das sollte mehr als ausreichend stabil sein, und keine Wärmebrücken aufweisen. Die Platten habe ich, auf der Außenseite, 3 Mal, mit einer 1:1 Mischung aus Leinölfirnis und einem verdampfenden Öl (Dekan), behandelt.

Die Helferin hat währenddessen die Bohrungen in den Profilen des Zwischenrahmens mit Rostschutz versehen.

Nachdem die Holzbehandlung getrocknet war, habe ich begonnen, die Platten zu verbinden und mit Rahmen zu versehen. Dazu habe ich einen 1K-PUR Kleber, der im Baumarkt als Montagekleber verkauft wurde, verwendet. Ganz so begeistert bin ich von diesem Kleber nicht. Er klebt zwar wie Hölle (an allem), aber er reagiert mir, trotz relativ niedriger Temperaturen in der Garage, viel zu schnell. Außerdem schäumt er doch noch ziemlich stark. Das führt zwar dazu, dass sich der Kleber schön auf der Klebefläche verteilt, jedoch quillt er dann auch aus den Klebespalten heraus. D.h. ich muss vor dem Anfügen der Seitenplatten erst mal wieder die Kleberraupe weg fräsen, damit die Platten passen. Bei dem 1K Kleber habe ich auch bedenken, dass er anfängt auszuhärten, wenn ich das Gebinde öffne. Um das zu vermeiden, werde ich wohl für den Rest des Aufbaus einen 2K-PUR Kleber verwenden, der als Parkettkleber verkauft wird. Damit kann ich kleine Mengen anmischen, wie ich sie brauche, ohne, dass der Rest des Gebindes anfängt zu reagieren. Außerdem hat der Kleber, den ich mir ausgesucht habe auch eine Verarbeitungszeit von 45 Minuten. Das sollte ausreichen um die Teile auszurichten.
Was mir jedoch etwas sorgen macht, sind die Außentemperaturen. Ich befürchte, ich werden beim Aufbau eine Winterpause einlegen müssen, weil der Kleber bei den niedrigen Temperaturen, bald gar nicht mehr aushärtet.

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Der Zwischenrahmen

Da ich die Box ohne Aussparung für den Luftfilter bauen und sie auch so weit wie möglich nach vorne rücken will, müssen der Luftfilterkasten und der Servobehäler weichen. Den Servobehälter will ich gegen einen vom 5er BMW tauschen und in den Motorraum rein verlegen. Den Luftfilterkasten will ich nach oben, über das Fahrerhaus verlegen. Falls es jemandem etwas Zeit spart, hier sind die Maße, die man für die neuen Schläuche braucht:

Die benötigten Nippel für die Abzweigungen werde ich mit mit dem 3D Drucker aus Nylon drucken.

Der Zwischenrahmen macht auch Fortschritte. Bis auf die vordere Strebe ist er zusammen. Ich hoffe, dass ich in meinem Urlaub den Boden der Box drauf montieren kann.

Das Material für den Zwischenrahmen ist da

Lange genug hat es gedauert, doch nun sind sie hier, die Profilstangen für den Zwischenrahmen.

Die zwei Hauptträger sind aus U-Baustahlprofil 80x50x4mm, die Querstreben sind aus 40x40x3mm U-Profil. Das Ganze will ich mit M12 Feingewindeschrauben, verschrauben. Ich traue meinen eigenen Schweißnähten nicht und denen von anderen schon gar nicht. Ist wohl auch ein Tick von mir, aber ich traue Verschraubungen einfach mehr. Außerdem ist eine Schraube schneller mal ersetzt als einen eine gebrochenen Schweißnaht, in der Pampa.
Ich bin ganz sicher, dass viele jetzt sagen, der Rahmen ist völlig unterdimensioniert. Das mag sein. Ich habe auch schon einige Massnahmen zur Verstärkung des Rahmens im Hinterkopf. Jedoch werde ich erst mal einen Verschränkungstest machen, wenn die Pritsche drauf ist. Je nach Ergebnis werde ich dann Verstärken oder nicht. Angeblich soll der TRM 2000 Rahmen ja ziemlich verwindungssteif sein. Ich habe, ehrlich gesagt, meine Zweifel, an dieser Behauptung. Wahrscheinlich muss man diese Aussage relativieren. Ich vermute, dass der Rahmen mit fest verschraubter Pritsche sehr verwindungssteif ist. Ohne die Pritsche sieht das wahrscheinlich ganz anders aus.
Ich habe vor ein paar Wochen, ein Hinterrad hochgebockt, bis das zweite Rad abhob. Dabei habe ich, ohne Ladung, schon fast 50mm Verwindung gemessen. Mit 2 Tonnen Zuladung dürfte sich dieser Wert noch um einiges Erhöhen.

Im vorderen Bereich, hinter dem Fahrerhaus, plane ich auch ein paar umbauten. Das Reserverad und dessen Träger habe ich bereits entfernt. Auch die Halterung des Luftfilterschnorchels ist schon ab. Was noch weg soll ist der Luftfilter selbst und der Servoölbehälter. Den Luftfilter werde ich wohl nach oben verlegen. Für den Servoölbehälter habe ich mir eine flachere Version von einem BMW bestellt. Mal sehen, ob der passt. Den will ich dann im Motorraum unter dem Fahrersitz befestigen.

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Was dann immer noch im Weg ist, um die Pritsche anzubauen wäre der kleine Behälter für den Bremsenfrostschutz. Ich habe gerade entdeckt, dass dieser Behälter ohnehin einen kleinen Sprung hat. Deshalb macht es Sinn, ihn durch einen flacheren zu ersetzten. Ich dachte z.B. an einen Bremsflüssigkeitsbehälter von einem anderen Fahrzeug.

Erster Grundriss

Während ich auf das Material für den Zwischenrahmen warte, weil es der Spedition nicht genehm ist, zu uns auf Land zu kommen, habe ich mich mal an die Planung des Ausbaus gemacht.
Zum Modellieren habe ich wieder FreeCAD unter Linux verwendet. Die Beschriftung habe ich allerdings anschließend mit einem Zeichenprogramm gemacht.
Der ganze Aufbau soll innen 3700x2250x1950mm werden. Das Bett soll Richtung Fahrerhaus eingebaut werden, wo auch ein kleiner Durchgang hinkommen soll. Das Bett soll ausziehbar werden, wodurch sich die Liegefläche verdoppeln wird. Der Eingang soll hinten sein. Für mich hat das so am Besten gepasst, weil wir keinen Eingang durchs Bad wollten und bei einem seitlichen Eingang wäre irgendwie immer zu viel Platz verloren gegangen. Die Sitzecke sollte nicht seitlich sitzend sein, weil ich vielleicht irgendwann mal doch den TRM als Wohnmobil zulassen will. Vorerst, zumindest bis zum H-Kennzeichen, soll er erst mal ein LKW bleiben.
Die zahlreichen Küchengeräte entspringen unseren Erfahrungen mit dem Wohnwagen. Die Mikrowelle wird gerne zum aufwärmen des Mittagessens benutzt. Die Spülmaschine wird ein muss, spätestens, wenn die Kinder nicht mehr mitfahren 2018-10-08 12_57_42-free emoticons at DuckDuckGo Ich habe seit meiner Kindheit ein Trauma gegen händisches Spülen. Meine Frau hat auch keinen Bock drauf. Daher ist eine Spülmaschine ein muss, auch wenn es viel Strom und evtl. etwas mehr Wasser kosten wird.

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Abarbeiten des Wartungsstaus

So, weiter gehts. Die Stahlträger für den Zwischenrahmen sind leider immer noch nicht angekommen. Die Bestellung wurde noch am Bestelltag versandt. Jedoch zickt jetzt die Spedition rum. Offensichtlich rentiert es sich nicht, zu uns aufs Land rauszukommen.

Hier übrigens meine hydraulische Kabinen-Kippvorrichtung:

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Zunächst, habe ich einen Ölwechsel gemacht. Einen Filter hat mir der Vorbesitzer schon mitgegeben. Zum wechseln kam er selbst wohl nie.
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Dann habe ich mich nochmal der leckenden Vorförderpumpe angenommen. Ich habe die Undichtigkeit bei der roten Dichtung lokalisiert. Nachdem ich die Pumpe ausgebaut hatte, wollte ich die Dichtung gegen eine selbst geschnitzte Papp-Dichtung tauschen. Beim Öffnen der Schauben fiel mir jedoch auf, dass diese nicht sonderlich fest waren. Statt das Ganze zu zerlegen, habe ich einfach die Schrauben besser angezogen und siehe da, die Pumpe war wieder dicht. Offensichtlich hat sich Alu oder Dichtmaterial in den fast 30 Jahren gesetzt was zu der Undichtigkeit geführt hatte. 20180928_173154

Die Dieselpumpe ist übrigens von der französischen Firma SOFABEX. Unter dem folgenden Link gibt es einen Katalog mit deren Pumpen:  http://www.sofabex.com/assets/templates/default/img/catalogues/catalogue1.pdf

Durch die Nummer kann man sie schön schnell im dem Katalog finden. Ob diese Pumpe jedoch noch gebaut wird, habe ich nicht nachgefragt.

Hier gibt es übrigens einen interessanten Thread zur Vorförderpumpe des TRM 2000.